Mein Name ist Petra Stützer und meine Passion ist es, gemeinsam mit Ihnen kulturelle Vielfalt als Ressource Ihrer persönlichen Entwicklung zu gestalten und als Mehrwert Ihrer beruflichen Tätigkeit zu nutzen.

Perspektiven im Dialog
Perspektiven im Dialog
Vielfalt kommunizieren
Persönlichkeit, Talente und Fähigkeiten, kulturelle Zugehörigkeit(en) und Werthaltungen beeinflussen unsere Wahrnehmung von Situationen und die Art und Weise, wie wir diese kommunizieren. Kulturelle Heterogenität stellt in ihrer Komplexität und Dynamik eine besondere Herausforderung für eine gelingende Kommunikation dar, da sie von allen Beteiligten eine verstärkte Reflexionsbereitschaft des eigenen Selbstkonzepts und die Fähigkeit mit Differenz umzugehen, fordert. Der konstruktive Dialog mit dem Eigenen und dem Anderen gelingt durch Perspektivenwechsel und stößt einen Entwicklungsprozess an. Im Rahmen dieses Entwicklungsprozesses setzten wir uns mit unserer Wahrnehmung in Bezug auf ungewohnte und herausfordernde Situationen auseinander und lernen, diese innere Vielfalt zu kommunizieren.

Der eigenen Selbstwirksamkeit vertrauen

Die Bewältigung komplexer Situationen in unserer Lebens- und Arbeitswelt erfordert ein Selbstkonzept, das sich im Bewusstsein individueller Fähigkeiten konstruktiv den Herausforderungen stellt. Dieses Vertrauen in die eigene Selbstwirksamkeit setzt Klarheit über die Umwelt, in der wir leben und arbeiten, unsere Einstellung dazu und zu uns und unseren Gefühlen, voraus. Diese Klarheit erreichen wir durch Reflexion in Bezug auf unsere Ressourcen, Motivation und Ziele.

Perspektivenvielfalt denken

Kulturreflexivität ist eine Strategie, die uns befähigt, unsere Wahrnehmung für Heterogenität und Differenzverhältnisse in (inter-)kulturellen Themen- und Arbeitsbereichen zu schärfen. Es geht darum, eine auf den Begriff „Kultur“ fokussierte Perspektive für andere Faktoren zu öffnen und die Wirkmacht von Kultur als (alleinigen) Einflussfaktor im Rahmen eines kultursensiblen Lern- und Entwicklungsprozesses zu reduzieren. Eine Perspektivenvielfalt berücksichtigt somit auch familiäre, berufliche und gesellschaftliche Systeme und Strukturen in denen gelebt und gearbeitet wird: Mehrfach-Zugehörigkeiten, Netzwerke, Hierarchien, persönliche Definitionen von Zugehörigkeit und Identität sowie institutionelle und gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Machtverhältnisse.

Interkulturelle Kompetenz entwickeln

Die Entwicklung Interkultureller Kompetenz ist ein komplexer Lernprozess, in dem wir Wissen generieren, uns mit Fähigkeiten und Strategien kultursensiblen Handelns auseinandersetzen und unsere Werthaltungen reflektieren. Fähigkeiten sind z.B. das Aushalten von komplexen und uneindeutigen Situationen (Ambiguitätstoleranz), Stressbewältigung, Empathie oder auch Lernbereitschaft. Eine Strategie ist der oben beschriebene Perspektivenwechsel, oder die Bereitschaft, eigene Haltungen und Einstellungen zu reflektieren. Interkulturelle Kompetenz stellt ein Mindset, eine diversitätssensible Haltung dar, die sich mit personaler Interaktion in kulturell heterogenen Kontexten auseinandersetzt. Dazu gehören Austauschprogramme im Rahmen von Schule oder Studium, Auslandsentsendungen von Unternehmen, das Leben internationaler Studierender oder Arbeitnehmer:innen in Deutschland. Aber auch das Eingehen auf die Bedürfnisse von Menschen mit Migrationsgeschichte in unserer Gesellschaft und eine ethisch und sozial verantwortungsbewusste Herangehensweise an migrationsgesellschaftliche Realität in Deutschland zeugt von interkultureller Kompetenz. Oberste Prämisse ist Handlungsfähigkeit, die sich am jeweiligen Kontext und unterschiedlichen Kompetenzanforderungen orientiert. Basis für kultursensibles Denken und Handeln ist aber immer die individuelle Auseinandersetzung mit dem Konzept Kultur und dessen Transfer in die Praxis. Im Kern geht es um Wissen über die Verflechtung von historischen, gesellschaftlichen und politischen Konstruktionen der Kategorien Nation, Ethnie und Kultur, das Vermeiden kultureller Zuschreibungen und Generalisierungen sowie die Bewusstmachung eigener Privilegien und Gestaltung von Gerechtigkeit und Teilhabe.

Kultur entgrenzen

Es stellt eine Herausforderung dar, sich für Interkulturalität im Sinne eines eigenverantwortlichen und aktiven Prozesses von Entgrenzung und Gestaltung zu sensibilisieren, wenn der Begriff Kultur scheinbar selbst Differenz und Abgrenzung impliziert. Die enge Bindung von Interkulturalität an den Kulturbegriff und der Einfluss unterschiedlicher Perspektiven aus der Ethnologie, Pädagogik, Soziologie, Philosophie oder auch Psychologie verwirren und fokussieren den Blick zu sehr auf Theorien und Modelle. Kultursensible Lernprozesse sind jedoch von subjektivem Erleben und Erfahren geprägt: Vom Erfolg oder auch Scheitern im Umgang mit Fremdheit, Unsicherheit oder auch Ausgrenzung. Kultur prägt unsere Sozialisation, unsere Erfahrungen und unsere Handlungsoptionen. Indem wir uns diesen Einfluss bewusst machen, starten wir einen Lernprozess und übernehmen bewusst Verantwortung für die Entscheidungen, die wir treffen. Sprachkompetenz  und Kommunikationsfähigkeit schaffen dabei neue Möglichkeiten des Denkens und Entgrenzens.

Methodik

Reflexionsprozesse starten

Meine Arbeit initiiert Reflexionsprozesse, die jedoch auf ganz unterschiedlichen Ebenen ihre Wirkung entfalten: Wissen über uns oder unsere Umwelt, Fähigkeiten/Ressourcen, die uns handlungsfähig machen und Werte, die unsere Haltung zu uns, zu unserer Umwelt bestimmen und handlungsleitend sind. Die bewusste Annäherung an diese Ebenen ermöglicht eine  individuelle „Standortbestimmung“ und hilft  Motivation und Ziele zu formulieren. Die Auswahl von Methoden orientiert sich an den Lernzielen, Trainingstypen und Beratungsansätzen.

Stimmigkeit erreichen

Das Modell des Inneren Teams, von Prof. Friedemann Schulz v. Thun, ist in der Einzelberatung eine großartige Methode, um einen Zugang zu Persönlichkeits- und Kompetenzanteilen, zu Gefühlen und Werthaltungen herzustellen. Es unterstützt den individuellen Reflexionsprozess auf den zuvor genannten drei Ebenen, identifiziert innere Spannungen und Blockaden und zeigt Wege für Ressourcen und individuelle Lösungen auf.

Das Wertequadrat nach Schulz von Thun visualisiert die persönliche Entwicklungsrichtung und öffnet den Blick für eigene aber auch andere Ansichten und Haltungen. Es ermöglicht, aus der „Bewertungsfalle“ herauszutreten und schafft vor dem Hintergrund einer wertschätzenden Kommunikation über offensichtlich Trennendes den Brückenschlag zum Gemeinsamen.

Angebot

Themenfelder, die mich bewegen
  • Kulturelle Diversität in Gesellschaft, Bildung, Unternehmen/Institutionen
  • Migration und Migrationsdiskurse
  • Antidiskriminierung und Partizipation
  • Mehrfach-Zugehörigkeiten und Identität(en)
  • Interkulturelle Öffnungsprozesse von Unternehmen und Institutionen
  • Individuelle Lern- und Entwicklungsprozesse von Menschen jeden Alters
Angebote, mit denen ich etwas bewegen möchte
  • Workshops zur Entwicklung kulturreflexiver Perspektiven
  • Kultursensible Begleitung von Lehr- und Lernangeboten
  • Empowerment persönlicher Entwicklungsprozesse
  • Moderation von Kommunikationsprozessen
  • Erarbeitung von Bewerbungs- und Karrierestrategien
Kontaktieren Sie mich

Wenn Sie Interesse an meinem Angebot haben, schreiben Sie mir gerne eine Nachricht. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit!

    über mich

    Meine Qualifikation
    • Zertifizierte interkulturelle Trainerin und Coach
    • Zusatzausbildung in Kommunikationspsychologie nach Schulz von Thun
    • Langjährige wissenschaftliche Mitarbeit und Lehrtätigkeit im Bereich Schlüsselkompetenzen am Zentrum für Schlüsselqualifikationen der CAU zu Kiel (Lehrbereich Interkulturelle Kompetenz)
    • Didaktische Projektbegleitung und Unterricht in der Jugend- und Erwachsenenbildung
    • Projektbegleitung im Netzwerk der deutschen Asienwirtschaft mit dem Schwerpunkt China und Taiwan
    • Studium der Sinologie und Amerikanistik in Berlin, Tainan und Vancouver
    • studiert, gelebt, gearbeitet in: China, Taiwan, Kanada, Norwegen

     

    Publikationen: 

    Kompetenz im Umgang mit Neuem und Anderem (2015). In: Detlef Ufert (Hrsg): Schlüsselkompetenzen im Hochschulstudium. Eine Orientierung für Lehrende. Opladen & Toronto: Verlag Barbara Budrich, S. 70-83

    Interkulturelle Kompetenz (2015). Ebd., S. 122-136

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